Reinigungsanleitung
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Allgemeines

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Bei meiner ersten Reinigung (18.11.2002), als die Bilder entstanden, ersetzte ich drei O-Ringe gegen die im Paket enthaltenen O-Ringe. Daraufhin musste ich ca. alle 200 Bezüge nachfetten. Zum Glück habe ich die original O-Ringe nicht weggeworfen. Zwischenzeitlich (14.04.2003) ersetzte ich die beiden großen O-Ringe durch die original O-Ringe. Damit muss ich die Maschine nicht mehr so häufig nachfetten (05.01.2004 : 750 Bezüge ohne nachfetten).

Ein Mitarbeiter beim Juraservice gab mir den Tipp, als Schmierfett handelsübliches Armaturen-Hahnfett für Trinkwasserarmaturen zu verwenden. Es O-Ring verträglich, heißwasserbeständig, dauerbelastbar bis +180°C und günstig in jedem Baumarkt zu kaufen. Laut seiner Empfehlung sind nur die O-Ringe und das lange Antriebszahnrad zu fetten. An allen anderen Stellen laufen fettfrei, da Kunststoff auf Kunststoff gleitet. Fett würde Kaffeepulver anziehen und die Maschine eher bremsen.

Bild 00
Bild 00

Andreas verwendet zur Reinigung und Nachfettung durch den Pulverschacht (ohne Zerlegung der Maschine) eine alte Zahnbürste und die spitze Düse seines Staubsaugers.

Rainer berichtet, dass seine S95 statt der Kreuzschlitzschrauben Torx Schrauben hat.

Sven hat den Ersatz für seine defekte Thermogruppe (Wasserkocher) im Onlineshop von http://www.trepesch.de gekauft. Den Link darf ich mit freundlicher Genehmigung des stv. Betriebsleiters der Trepesch GmbH bis zu einem Widerruf beibehalten. Leider hat auch diese Firma den Service für Jura Maschinen eingestellt (2010).

Rainer hat Viton-O-Ringe bei Mordhorst + Bockendahl in Kiel gekauft. 2 Ringe Größe 1,8 x 3,9; 2 Ringe 3,5 x 37 (oberer Zylinder) und 2 Ringe 3,5 x 35 (unterer Zylinder) für 13,-€. Sie sollen hitzebeständig und langzeitstabil sein.

Mit freundlicher Genehmigung von Andreas Krietsch weise ich auf sein Angebot (05.01.2004) hin.
O-Ring-Set (2x 36,1x3,53mm, 1x 3,4x1,9mm) 2,- € + Briefporto 2,- € (Vorkasse)
Weitere Details können per Email bei ihm angefordert werden.

Für "Fehler 8" möchte ich mit freundlicher Genehmigung des Webmasters auf diese FAQs hinweisen: http://www.my-jura.de/faq.shtml#FEHLER_8

Leute, die eine gute Saeco Anleitung suchen möchte ich, mit freundlicher Genehmigung vom Autor, auf die Seite von Sergio Schreiber aufmerksam machen.

Nach längerem Stillstand (3 Wochen Urlaub) musste ich einen Fehler beheben. Beim Spülen kam kein Wasser aus dem Tassenfüller und die Pumpe schien ihrem Maximaldruck aufzubauen. Anschließend forderte meine Jura einen Dampfbezug um die Maschine mit Wasser zu füllen. Teewasser konnte normal bezogen werden. Nach einer Komplettreinigung und längerem Probieren stellte sich heraus, dass in der Verlängerungsmuffe (Bild 03, oben, Mitte, vorne) ein Pfropf im Schlauch war, der von außen nicht sichtbar war. Erst nachdem ich den Schlauch vom Wasserverteiler an der Muffe abgezogen hatte, konnte ich den Pfropf sehen und mit einer Nadel entfernen. Nun gibt es wieder Kaffee!

Ich bin mehrfach danach gefragt worden wie man die Rückseite öffnet und was sich dort befindet. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass dieser Teil der Maschine die elektrischen Komponenten enthält und nicht für Laien geeignet ist. Es besteht die Gefahr eines lebensgefährlichen, elektrischen Schlags. Aus diesem Grund ist der Bereich mit speziellen Schrauben mit einem ovalen Kopf gesichert.

Außerdem möchte ich mich noch bei Erika & Jürgen, Reinhard, Mara, Norbert, Uwe, Patrick, Jörn, Ralf, Thomas, Markus, John, Silje und Geir, Michael, Joris, Reinhold, Andre, Christian, Jürgen, Jörg, Hans-Josef, Valentin, Sven, Volker, Bernd und vielen Anderen aus Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz, Norwegen und den USA für die freundlichen Worte bedanken.

Bei denen, deren Fragen ich leider nicht beantwortet habe, möchte ich mich für meinen endlichen Zeitvorrat entschuldigen.

Zerlegen

Bild 01
Bild 01

So ging's los. Links das "Rundum sorglos Paket XXL" von XXX*. Rechts mein Werkzeug. Ein Kreuzschlitzschraubendreher für die Schrauben. Ein Schlitzschraubendreher für die Schnappverschlüsse. Die rechte Zange für die Sicherungsklammer. Die kleine Zange links habe ich nicht gebraucht. Den Staubsauger mit spitzer Düse zum Aussaugen müsst ihr euch vorstellen.

Bild 02
Bild 02

Als erstes sind der Wasserbehälter, die Auffangschale, der Pulvereinfüllschacht und der Kaffeefachdeckel zu entfernen. Die Knöpfe für den Mahlgrad und die Dampfsteuerung lassen sich leicht abziehen. Mit den beiden Schrauben lässt sich die Wärmeplatte für die Tassen entfernen.

Bild 03
Bild 03

Jetzt ist der Deckel abzuschrauben. Beim Abheben ein bisschen vorsichtig sein und nicht verkanten.
Bild 04
Bild 04
Weiter geht es mit der Fronttür. Sie ist mit einer Schraube gesichert, diese befindet sich im oberen Bereich der Auffangschale. Achtung, die rechte Seitenwand hat in der Mitte der Tür eine kleine Nase, die in den Spalt der Tür muss. Beim Zusammenbau ist darauf zu achten. Sonst beult sich die Tür nach vorne und der Deckel passt später nicht.

Übrigens sieht man hier links unten die beiden Buchsen, in die die Kontakte aus Fig. 8 der Jura Bedienungsanleitung gesteckt werden. Die Kontakte befinden sich also auf der hinteren Seite der Auffangschale.

Bild 05
Bild 05
Mit dem Schlitzschraubendreher ist nun der Dampfverteiler am oberen Ende aus den Clips zu hebeln. Vorsicht, nicht abbrechen. Wenn der Dampfverteiler nach hinten kippt, kann man das Dampfrohr aus dem Verteiler heraus ziehen.
Bild 06
Bild 06
Jetzt geht die Tür ein bisschen weiter auf, so dass man mit dem Schlitzschraubendreher die Schläuche des Tassenfüllers aus dem Clip lösen kann. Wieder mal Vorsicht, nicht abbrechen.
Bild 07
Bild 07
Jetzt ist es vollbracht. die Tür ist frei und lässt sich öffnen. Beim letzten Stück bis 90° spannen sich die Kabel und die Tür schlägt an der linken Außenwand an. Ich würde hier mit dem Öffnen aufhören.      ;-)
Bild 07 a
Bild 07 a
Kerstin, so zerlegt man den Tassenfüller. Als erstes sind die vier Klammern in der Tür zu entriegeln.
Bild 07 b
Bild 07 b
Durch Anheben der Verriegelung lässt sich der Tassenfüller in den Ober- und Unterteil zerlegen. Aus dem Unterteil wird der Einsatz entnommen.
Bild 07 c
Bild 07 c
Bild 07 d
Bild 07 d
Bild 07 e
Bild 07 e
Bild 07 f
Bild 07 f
Bild 07 g
Bild 07 g
Nun kann das Unterteil gereinigt werden.
Bild 08
Bild 08
Auch wenn man es nicht glaubt, aber an der Pfeilspitze ist das Ende einer Klammer, die den Wasserschlauch an der Brüheinheit festhält. Diese Klammer ist nach vorne aus der Maschine zu ziehen.
Bild 09
Bild 09
Beim Herausziehen des Schlauchs bleibt der Dichtungsring im Rohr stecken. Das ist der Dichtring, den ich ausgetauscht habe.

Rainer berichtete, dass bei ihm der Ring aus Kupfer ist und Grünspan angesetzt hatte. Um den Schlauch trotzdem herausziehen zu können erwärmte er die Stelle mit einer regelbaren Heißluftpistole (ca. 100°C).

Bild 10
Bild 10
Wieder einmal mit dem Schlitzschraubendreher vorsichtig die Clips öffnen und das Röhrchen vom oberen Zulauf der Brüheinheit lösen.
Bild 11
Bild 11

Nun sind wir beim Ausbau der Brüheinheit angekommen. Diese drei Schrauben halten sie fest. Nach dem Abschrauben lässt sie sich nach links unten um den Dampfverteiler herausdrehen.

Bild 12
Bild 12
Bild 13
Bild 13

Das ist nun das gute Stück

Bild 14
Bild 14
Das lange Antriebszahnrad lässt sich jetzt leicht nach oben aus der Halterung ziehen. Achtung: die Lage merken. Es passt nur in einer Richtung. Die Abdeckung des großen weißen Zahnrades gegenüber dem langen Antriebszahnrad ist nur hineingeschnappt. Um die Tresterführung auszubauen, wird nun das obere Ende der Kopfplatte nach außen gebogen die Tresterführung aus der Brüheinheit ausgehängt und nach unten abgezogen.
Bild 15
Bild 15
Die Kopfplatte ist nun mit dem Schlitzschraubendreher an allen vier Ecken aus der Nut der Brüheinheit heraus zu lösen und nach oben abzuziehen. Das abgewinkelte Kunststoffröhrchen wird dabei von dem Vertikalröhrchen abgezogen. Die Lage des Vertikalröhrchen bestimmt später beim Zusammenbau die Lage der Kopfplatte.

Bild 16
Bild 16
Bild 17
Bild 17

Mit vier Nasen, Rainer hat recht, wird jeweils der vordere und hintere Seitendeckel von der Brüheinheit gelöst. Die vierte Nase, auf diesen Bilder nicht zu sehen, ist schlecht zu erreichen und sollte daher als erstes ausgehakt werden. Vorsicht, euch fallen jetzt die Metallringe der äußeren Führung der Kippmechanik entgegen. Beim Zusammenbau unbedingt wieder richtig einlegen.

Bild 18
Bild 18
Bild 19
Bild 19
Bild 20
Bild 20

Damit sich die untere Wasserzufuhr der Brüheinheit nach unten von der Brüheinheit abziehen lässt, muss mit dem weißen, großen Zahnrad die Kippmechanik ungefähr in die gezeigte Position bewegt werden. Damit ist der Spalt ausreichend groß, so dass die Wasserzufuhr von alleine nach unten heraus rutscht.
Bild 21
Bild 21
Die untere Wasserzufuhr lässt sich nun in dieser Nut vom Träger abziehen. Achtung die Feder mit dem weißen Kunststoffteil springt davon. Hier habe ich das Bild nach dem Reinigen genommen, damit man auch was erkennt,
Bild 21 a
Bild 21 a
Nachdem ich einmal meine Jura habe reparieren lassen, wurde die Brüheinheit getauscht. Damit erhielt ich dieses Wasserventil. Es besteht aus mehr Teilen, ist aber leichter zu reinigen. Wenn es aus dem Träger entnommen ist, zerfällt es in seine Bestandteile.
Bild 22
Bild 22
Es folgen die Sprengringe an der Achse der Kippmechanik. Mit dem Schlitzschraubendreher lassen sie sich von der Achse hebeln. Anschließend wird die Achse zu einem Ende aus dem Lager gezogen. Bei mir war das eine Ende angerostet, so dass ich mit Holzdübel und Hammer das Teil heraus treiben musste. Vorsicht, nicht zu heftig hämmern, Kunststoff bricht. Die braunen Kunststoffteile der Kippmechanik lassen sich nun so drehen, dass die Röhre mit dem Schieber nach oben abgezogen werden kann. Der untere Teil mit den sechs Zahnrädern ist nun aus dem schwarzen Kunststoffteil herauszufummeln. Ohne Kraft ist es etwas schwierig, aber es geht.
Bild 23
Bild 23
Die beiden Seitenteile, die das große, weiße Zahnrad festhalten, lassen sich seitlich aus ihrer Buchse, direkt unterhalb des Zahnrades, abziehen. Damit ist das Zahnrad lose und das braune Innenleben der Brüheinheit lässt sich heraus ziehen.
Bild 23 a
Bild 23 a
Bild 23 b
Bild 23 b
Der Stempel lässt sich noch weiter zerlegen. Der Kaffeeüberlauf wird drehend aus der Verriegelung gelöst. Damit fallen auch die Feder und der Verschlussstöpsel heraus. Am Stempel wird das Sieb mit der Schraube gelöst. Robin, hier ist einer der großen O-Ringe.
Bild 24
Bild 24
Das war's. Jetzt ist alles zerlegt und ihr dürft mit dem Reinigen beginnen. Ich habe einen Staubsauger, heißes Wasser und eine Bürste mit Kunststoffborsten verwendet.

Zusammenbauen

Bild 25
Bild 25
Mit diesem Teil fangen wir an. Es ist der unten liegende Wasserverteiler an der Brüheinheit. In den kurzen Anschluss kommt ein Dichtungsring mit einem dünnen Fettfilm. Der lange bekommt später den neuen Dichtring.
Bild 25 a
Bild 25 a
Bild 25 b
Bild 25 b
Sollte jemand diese Form des Wasserventils besitzen, so ist darauf zu achten, dass es nur auf einer Seite eine Kerbe gibt. In diese Kerbe muss der Auslass in die Auffangschale, der eine Nase besitzt, richtig eingesetzt werden.
Bild 25 c
Bild 25 c
Hier sind die Teile des Wasserventilaufsatzes dargestellt.

Bild 26
Bild 26
Bild 27
Bild 27
Bild 28
Bild 28

In den Träger wird vorne der Wasserverteiler mit dem langen Anschluss, auf der Rückseite das Winkelstück eingeschoben und mit der Klemme gesichert.
 
Bild 28 a
Bild 28 a
Nun wird der Zylinder mit dem unteren Stempel zusammengesetzt. Hier sind alle Teile dargestellt.
Robin, hier ist der zweite große O-Ring.
Karsten, die folgenden Bilder beschreiben den korrekten Zusammenbau. Wenn das Teil mit den Zahnrädern ganz nach oben (Richtung Zylinder) geschoben wird und dann von oben der Stempel hineingeschoben wird, passt es.
Bild 28 b
Bild 28 b
Bild 28 c
Bild 28 c
Bild 28 d
Bild 28 d
Bild 28 e
Bild 28 e
Bild 29
Bild 29
Der kleinere Dichtungsring kommt um den unteren Stempel der Brüheinheit. Diesen Ring in seiner Nut gut einfetten. Der Stempel kommt in den Zylinder, in dem der Kaffee gepresst wird.

Inzwischen bin ich dazu übergegangen nur noch das Aluminium Zahnrad zu fetten. Bei der Kaffeesorte, die wir verwenden reicht der Ölanteil aus, um die Brüheinheit funktionstüchtig zu halten. Dadurch bleibt das Kaffeepulver nicht mehr überall kleben.

Bild 30
Bild 30
Jetzt muss das Unterteil mit den sechs Zahnrädern wieder eingefädelt werden. Wenn ein Arm durch ein Loch gesteckt wird, lässt sich das Teil, wie auf dem Foto, relativ leicht wieder in das schwarze Gehäuse der Brüheinheit einsetzen. Die inneren Stahlringe einfetten und auflegen.
Bild 31
Bild 31
Anschließend wird der Zylinder mit dem Kolben in die Zahnräder eingeführt. Dabei ist unbedingt darauf zu achten, dass bei der Vertikalbewegung des Unterteils der Kolben vom oberen Punkt (Plan mit der Zylinderoberkante) bis zum unteren Punkt (Anschlag des Kolben am unteren Zylinder Ende) bewegt werden kann. Stimmt das Zusammenspiel nicht, fällt der Kolben am oberen Punkt aus dem Zylinder. Jetzt wird die Stahlachse eingeschoben und mit den beiden Klemmringen gesichert. Damit sie beim nächsten mal leichter herausgeht bekommen beide Enden einen dünnen Fettfilm.
Bild 32
Bild 32
In diesem Zustand kann man sehr schön den Bewegungsablauf der Kippmechanik nachvollziehen und kontrollieren ob auch alles passt. Deutlich zu erkennen ist auch die Einbaulage des Unterteils mit den sechs Zahnrädern. Die Nase muss in die Aussparung an der Achse gleiten können. Sonst dichtet die Wasserzufuhr beim brühen nicht ab. Leider passt das Teil auch anders herum.
Bild 33
Bild 33
Der größere Dichtungsring kommt um den oberen Stempel der Brüheinheit, der in das Gewinde geschoben wird. Auch diesen Dichtungsring in seiner Nut einfetten. Anschließend muss die Kippmechanik in diese Stellung. Anschließend die äußeren Stahlringe einfetten und aufzulegen.
Bild 34
Bild 34
Das große Zahnrad wird auf das Gewinde der Brüheinheit gedreht und die Seitenteile aufgesteckt. Dabei bloß nicht die Stahlringe verlieren.
Bild 35
Bild 35
Bild 36
Bild 36
Die Seitendeckel wieder einschnappen.
Bild 37
Bild 37
Das Winkelstück in die Aussparungen im Deckel der Brüheinheit schnappen. Der Deckel ist symmetrisch. Den Winkel kann man also nicht falsch herum einsetzen.
Bild 38
Bild 38
Hat man sich für eine Position des Winkels entschieden, ist die Ausrichtung des Deckels auf der Brüheinheit eindeutig. Alle vier Ecken müssen einrasten.
Bild 39
Bild 39
Jetzt fehlen nur noch das längliche Antriebszahnrad und die Tresterführung. Mit der schwarzen Abdeckplatte wird das horizontale Röhrchen festgehalten (fehlt auf diesem Bild). Wie weiter oben erwähnt passt das Antriebszahnrad nur in einer Lage an die Brüheinheit. Damit ist die Brüheinheit komplett.

Bild 40
Bild 40

Die Brüheinheit wieder einfädeln und mit den drei Schrauben festschrauben.
Bild 41
Bild 41
Jetzt wird es noch einmal fummelig. Der untere Wasserschlauch ist mit dem Dichtungsring anzuschließen und mit der Klammer zu sichern. Um Grünspan am Kupferring des Schlauchendes zu vermeiden, bekommt er einen dünnen Fettfilm. Übrigens habe ich diesen Dichtungsring gegen den Ersatzring getauscht.
Bild 42
Bild 42
Der Dichtungsring im oberen Wasseranschluss wird eingefettet und das Röhrchen aufgesteckt. Die zwei Clips sichern das Röhrchen.
Bild 43
Bild 43
Die beiden Dichtungsringe am Tassenfüller werden eingefettet und die Schlauchanschlüsse wieder aufgesteckt. Auch sichert ein Clip den Anschluss.
Bild 44
Bild 44
Die beiden Dichtungsringe auf dem Dampfrohr einfetten und das Dampfrohr beim Einsetzen des Verteilers wieder einstecken. Der Verteiler schnappt in die Clips der Tür.
Bild 44 a
Bild 44 a
Bild 44 b
Bild 44 b
Für Christian und Armand ergänze ich hier noch Details zum Wasserverteiler. Falls mal jemand alle Schläuche entfernt hat.
Bild 45
Bild 45
Die Fronttür ist nun zu schließen. Bitte auf die Nase an der rechten Gehäusewand achten. Sonst geht die Tür nicht zu. Mit dieser Schraube wird nun die Tür arretiert.

Bild 46
Bild 46

Es folgt der Deckel mit seinen fünf Schrauben ...

Bild 47
Bild 47

... und der Tassenwärmer.

Bild 48
Bild 48

Mit dem Einsetzen der Knöpfe, des Pulverschachtes und des Wasserbehälters ist sie wieder ganz.

XXX* empfiehlt nun einen Reinigungslauf um das überschüssige Schmiermittel loszuwerden. Ich habe einen Durchlauf ohne Reinigungstablette machen lassen und anschließend, bei meiner ersten Tasse Espresso, keine geschmackliche Beeinträchtigung festgestellt. Jetzt schnurrt sie wieder und wir sind glücklich und froh.

Glückwunsch! Sie haben das offizielle Schrauberdiplom erlangt!

Wer einen Windows Mediaplayer hat kann sich das Geräusch beim Spülen der Maschine hier anhören:
Spuelen.wma (102KB)

* Ich wurde per Email aufgefordert jegliche Nennung des Namens und der Website zu entfernen und bin dem ich hiermit nachgekommen bin.


Jürgen Büssert
17.01.2011